SP Aargau drängt auf kantonales Feuerwerksverbot am 1. August
Die anhaltende Trockenheit erhöht das Risiko von Bränden im Kanton Aargau erheblich. Die SP Aargau fordert deshalb den Regierungsrat auf, für den 1. August ein kantonales Feuerwerksverbot zu erlassen. Der Schutz von Bevölkerung, Tieren und Natur müsse oberste Priorität haben, hält die SP in einer Mitteilung fest.
Bereits ein einzelner Funke könne unter den aktuellen Bedingungen einen Flur- oder Waldbrand auslösen und grosse Schäden verursachen. Ein Feuerwerksverbot ist deshalb eine verhältnismässige und verantwortungsvolle Massnahme.
Feuerwerk belastet Mensch, Tier und Umwelt
«Neben der akuten Brandgefahr verursacht Feuerwerk auch eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt - unabhängig von der Trockenheit. Der dabei entstehende Feinstaub verschlechtert die Luftqualität und belastet insbesondere Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegserkrankungen», warnt Lucia Engeli, Co-Präsidentin und Grossrätin SP Aargau. Gleichzeitig bedeuten die Explosionen und Lichtblitze enormen Stress für Mensch und Tier. Viele Tiere geraten in Panik, flüchten oder werden in ihrem natürlichen Verhalten gestört.
Die SP Aargau ist überzeugt, dass eine stimmungsvolle 1.-August-Feier auch ohne privates Feuerwerk möglich ist. Gemeinschaft, Kultur und schöne Feiern stehen am Nationalfeiertag im Mittelpunkt und nicht das Abbrennen von Feuerwerkskörpern.
«Wer jetzt auf Feuerwerk verzichtet, schützt Menschen, Tiere und unsere Natur», wird Esther Schmidt zitiert, Co-Geschäftsführerin SP Aargau.
Brandgefahr verlangt verantwortungsvolles Handeln
Die aktuellen Wetterbedingungen verlangen ein verantwortungsbewusstes Handeln. Die SP Aargau appelliert deshalb an den Regierungsrat, rechtzeitig ein kantonales Feuerwerksverbot zu erlassen und damit Menschen, Tiere und die Natur vor vermeidbaren Schäden zu schützen.