Grosse Freude beim VERAS-Befürworter-Komitee
Das Komitee VERAS JA nimmt das heutige Abstimmungsresultat mit grosser Freude und Respekt zur Kenntnis. Mit einem Ja-Anteil von 54.25 Prozent haben die Aargauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Vorlage zur Verkehrsinfrastruktur Entwicklung Raum Suhr (VERAS) angenommen und damit den Weg für die Umsetzung eines wichtigen Zukunftsprojekts freigemacht. Der Entscheid zeige, dass eine Mehrheit der Bevölkerung von den langfristigen Vorteilen der Vorlage überzeugt ist, schreibt das Ja-Komitee in einer Mitteilung.
Gleichzeitig mache das knappe Resultat deutlich, dass das Projekt sorgfältig umgesetzt und die Anliegen aller Betroffenen bestmöglich berücksichtigt werden müssen. Die Ablehnung in Gemeinden bzw. Regionen des Kantons, die vom Projekt nicht oder nur indirekt betroffen sind, nehme das Ja-Komitee ernst. VERAS war von Beginn weg ein Projekt mit regionalem Schwerpunkt, dessen Finanzierung und Nutzen jedoch auf einer kantonalen Perspektive beruhen.
Dass zahlreiche Gemeinden ausserhalb der direkt betroffenen Region die Vorlage unterstützt haben, sei Ausdruck gelebter Solidarität innerhalb des Kantons. Umgekehrt ist für das Komitee klar: Auch Gemeinden bzw. Regionen, die VERAS heute kritischer beurteilt haben, sollen künftig auf Unterstützung zählen können, wenn wichtige Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte in ihrem eigenen Umfeld anstehen. Die Verkehrsherausforderungen des Kantons lassen sich nur gemeinsam lösen.
«Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Mehrheit der Bevölkerung dieser Vorlage ausgesprochen hat. Gleichzeitig verstehen wir das Resultat als Auftrag, die Umsetzung verantwortungsvoll, transparent und im engen Dialog mit den Gemeinden und der Bevölkerung voranzutreiben», hält Kampagnenleiter Stefan Huwyler laut Mitteilung est. Eine ausgewogene Lösung für die verschiedenen Mobilitätsformen Mit VERAS erhält die Region eine Gesamtlösung für die Mobilität.
Die Vorlage schaffe Voraussetzungen für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr, entlastet stark belastete Ortszentren, verbessert die Verkehrssicherheit und stärkt die Verbindungen für den Fuss- und Veloverkehr. Gleichzeitig trage sie dazu bei, die Erreichbarkeit für Bevölkerung und Wirtschaft langfristig sicherzustellen. Das Komitee ist überzeugt, dass die Herausforderungen der Mobilität nur mit einer vorausschauenden Planung gelöst werden können.
Grundlage geschaffen, damit Verkehrsinfrastruktur mit der Entwicklung der Region Schritt halten kann
Der heutige Entscheid schaffe die Grundlage dafür, dass die Verkehrsinfrastruktur mit der Entwicklung der Region Schritt halten kann und bestehende Engpässe nachhaltig entschärft werden. Besonders erfreulich ist aus Sicht des Komitees, dass die Bevölkerung einer ausgewogenen Lösung zugestimmt hat, welche die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt. VERAS verbindet Investitionen in Strasse, öffentlichen Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr und verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz.
Das Komitee dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihre aktive Teilnahme an der Abstimmung. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Gemeinden, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen, die sich während der vergangenen Monate für die Vorlage engagiert haben.
"Vorbildcharakter für kommende Projekte"
Gleichzeitig respektiert das Komitee die Haltung jener Bürgerinnen und Bürger, die der Vorlage kritisch gegenüberstanden. Die Diskussionen der vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig den Menschen in der Region Fragen der Mobilität, der Lebensqualität und der räumlichen Entwicklung sind. Diese Anliegen werden auch in der nächsten Projektphase von zentraler Bedeutung bleiben, heisst es weiter. VERAS könne und solle ein Beispiel sein für kommende Verkehrsprojekte: "Gesamtheitlich, unideologisch und nachhaltig. Mit dem heutigen Ja schafft der Aargau die Grundlage für eine Mobilität, die den Bedürfnissen von morgen gerecht wird – verlässlich, sicher und für alle."