Bildungsinitiative: siegreiches Nein-Komitee sehr erfreut
Die Bevölkerung setze auf echte Lösungen statt leerer Versprechen. Das hält das siegreiche NEIN-Komitee in einer Mitteilung fest. Es nimmt die klare Ablehnung der Bildungsinitiative mit grosser Genugtuung zur Kenntnis. Die Aargauerinnen und Aargauer hätten ein starkes und unmissverständliches Zeichen gesetzt: "Sie wollen keine unnötigen Experimente in der Verfassung, sondern konkrete und wirksame Verbesserungen im Schulalltag", schreibt das Komitee.
Die Initiative versprach mehr Qualität, sei aber jede konkrete Antwort schuldig geblieben. Sie hätte keinen echten Mehrwert geschaffen, sondern bestehende Regelungen wiederholt und damit vor allem eines produziert: zusätzliche Unsicherheit. Weder war klar, welche Massnahmen folgen sollen, noch welche Kosten entstehen. Gerade für Kanton und Gemeinden hätte dies potenziell erhebliche finanzielle Folgen gehabt – zulasten der Steuerzahlenden.
«Die Bevölkerung hat klar erkannt, dass diese Initiative mehr Symbolik als Substanz enthält. Gute Bildung entsteht nicht durch wohlklingende Verfassungsartikel, sondern durch konkrete Massnahmen im Klassenzimmer», sagt Kampagnenleiter Urs Widmer, Geschäftsführer des aargauischen Gewerbeverbandes /AGV). Dieses klare Resultat sei auch ein Auftrag an Politik und Behörden: Die vorhandenen Mittel sollen gezielt eingesetzt werden – für die Entlastung der Lehrpersonen, für eine hochwertige Ausbildung und für eine starke, praxisnahe Berufsbildung, so das Nein-Komitee weiter.