Bildung Aargau: "Das Thema bleibt, es gibt noch viel zu tun!»

Bildung Aargau: "Das Thema bleibt, es gibt noch viel zu tun!»
Im Bild ein Schulhaus im Aargau (hier in Erlinsbach). Foto: MKU

Das Initiativkomitee der Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» nimmt laut einer Mitteilung von Bildung Aargau die Ablehnung der Bildungsinitiative mit Bedauern zur Kenntnis. Gleichzeitig zeigen laut Bildung Aargau, "die vielen Gespräche, die wir im Abstimmungskampf geführt haben, dass das Anliegen einer starken Bildungsqualität im Kanton Aargau von vielen Menschen mitgetragen wird".

Die Abstimmung habe deutlich gemacht: Viele Menschen sorgen sich um die Entwicklung der Schulen. Lehrpersonenmangel, zunehmende Belastungen und schwieriger werdende Rahmenbedingungen beschäftigen Bevölkerung, Schulen und Gemeinden gleichermassen. Diese Herausforderungen bleiben bestehen – unabhängig vom heutigen Abstimmungsresultat.

Initiative "war bewusst offen formuliert"

Die Bildungsinitiative wollte die langfristige Sicherung der Bildungsqualität in der Verfassung verankern. Sie sei bewusst offen formuliert gewesen und habe keine konkreten Massnahmen vorgeschrieben, heisst es weiter. Ziel war ein klares politisches Bekenntnis zu guten Rahmenbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen.

Das Komitee zeigt sich überzeugt, dass die Diskussion der vergangenen Monate wichtig und notwendig war. Das Thema Bildungsqualität sei heute stärker im politischen und öffentlichen Bewusstsein verankert als zuvor. Diesen Druck gilt es nun aufrechtzuerhalten.

Jetzt sei die Politik gefordert, endlich zu handeln. Das breit abgestützte Komitee erwartet von Regierung und Parlament, "dass den seit Jahren bekannten Herausforderungen nun konkrete Massnahmen folgen. Notwendige Lösungsansätze liegen längst auf dem Tisch. Entscheidend ist nicht mehr das Wissen um die Probleme, sondern der politische Wille, die erforderlichen Reformen konsequent umzusetzen"+.

Das Komitee dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr grosses Engagement im Abstimmungskampf.

Kathrin Scholl: «Das Thema bleibt, es gibt noch viel zu tun!»