Lehrerverband fordert Hitzeschutz in den Schulen
Hitzeschutz an Aargauer Schulen Es ist heiss, zu heiss. Die (Temperatur )Zustände in vielen Schulzimmern sind unhaltbar und verunmöglichen einen qualitativ guten Unterricht. Das Lernen der Schülerinnen und Schüler wird erschwert. Massnahmen zur Hitzedämmung seien von Nöten. Dies schreibt Bildung Aargau und unterstützt einen im Grossen Rat überparteilich eingereichten Vorstoss, mit Sprecher Stefan Dietrich, zum Hitzeschutz an Aargauer Schulen. Er soll die Grundlage dafür schaffen , dass Gemeinden und Schulen bei ausserordentlichen Hitzeperioden rasch und vor Ort angemessen handeln können.
Gesundheitsschutz dürfe nicht an starren Zuständigkeiten scheitern. Fürsorge sei eine Pflicht und kein Luxus, heisst es weiter. „Ich begrüsse, dass mit diesem Vorstoss die Gesundheitsprävention der Schülerinnen und Schüler, der Lehr - und schulischen Fachpersonen und der Schulleitungen verbessert werden soll. Die Wissenschaft dokumentiert klar, dass erhöhte Raumtemperaturen die Gesundheit und die Lernleistung erheblich beeinträchtigen» , wird Colette Basler, Präsidentin Bildung Aargau, zitiert.
Aargau hat mit «gsund und zwäg i de schuel» bereits ein Instrument zur Gesundheitsförderung
Der Kanton Aargau verfüge mit dem Schwerpunktprogramm «gsund und zwäg i de schuel» bereits über ein Instrument zur Gesundheitsförderung. Regierungsrat Markus Dieth sagte zum erfolgreichen Jahresergebnis 2025 zudem, der Kanton Aargau könne keine Schulden abbauen, weil er keine habe. Für Bildung Aargau sei das ein weiteres klares Argument: "Jetzt ist der Zeitpunkt, zu investieren und den Investitionsstau zu beheben. Entsprechend fordert Bildung Aargau den Regierungsrat auf, die Anliegen des eingereichten Postulats rasch umzusetzen und die Gemeinden zu unterstützen."