Kommission erfreut über Abschluss der Aargauischen Gebäudeversicherung

Die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) präsentierte der Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) einen erfolgreichen Geschäftsbericht 2025 und informierte sie ausführlich über ihre Strategie, die Reserven zu erhöhen. Aufgrund der geplanten schrittweisen Erhöhung des Eigenkapitals im Bereich Feuer und Elementar gewährt die AGV keine Rückvergütung in der Prämienrechnung 2026.

Die grossrätliche Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) hat an ihrer Sitzung vom 9. Juni 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) beraten. Sie würdigte die Arbeit der Geschäftsleitung sowie des Verwaltungsrats der AGV. Die SIK zeigte sich erfreut darüber, dass die AGV im Jahr 2025 einen Geschäftserfolg von 109,6 Millionen Franken erzielt hat, und dankte ihr für die Ablieferung von rund 1,5 Millionen Franken an den Kanton.

Brandschutz im Kanton Aargau

Die Brandkatastrophe von Crans Montana vom 1. Januar 2026 führte in der Kommission zu vielen Fragen rund um den Brandschutz im Kanton Aargau. André Meier, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AGV, informierte die SIK umfassend über die Verantwortlichkeiten in diesem Bereich. Anlass zu Diskussionen gaben in der Kommission insbesondere die kommunalen Brandschutzverantwortlichen. Die AGV bietet für diese jährlich wiederkehrende Weiterbildungen an. Deren Besuch ist für die Brandschutzverantwortlichen der Gemeinden jedoch nicht obligatorisch.

Klimabedingte Erhöhung der Reserve

Die AGV geht davon aus, dass Schadenereignisse aufgrund von Starkregen und Hagel künftig zunehmen werden. Um für mögliche Grossschadenereignisse gewappnet zu sein, erhöht sie ihre Reserven. Ihr erklärtes Ziel ist, solche auffangen zu können, ohne die Prämien erhöhen zu müssen. Die SIK genehmigte den Geschäftsbericht 2025 der Aargauischen Gebäudeversicherung einstimmig. Im Grossen Rat wird darüber im Juni oder August 2026 beraten.