Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff – Quarantäne der Schweizer Kontaktperson beendet

Das Crewmitglied des Kreuzfahrtschiffs Hondius hat keine Symptome entwickelt und ist bis am Schluss negativ auf Hantavirus getestet worden. Die 42-tägige Quarantäne endete am 18. Juni 2026. Dies teilt die Aargauer Staatskanzlei mit.

Crewmitglied verhielt sich sehr verantwortungsvoll

Kantonsärztin Dr. med. Claudine Mathieu Thiébaud hat am 19. Mai 2026 eine Quarantäne für das Crewmitglied verfügt. Während der Quarantäne musste die Kontaktperson täglich Fiebermessen und durfte ihr Zuhause nur für Spaziergänge mit FFP2-Maske verlassen. Zudem musste sie sich regelmässig zuhause und im Kantonsspital Aarau (KSA) testen. Die Tests fielen allesamt negativ aus, sodass die Person aus der Quarantäne entlassen werden konnte. Das Crewmitglied zeigte sich über die ganze Quarantänezeit – ein Teil davon fand noch in den Niederlanden statt – sehr verantwortungsvoll und hielt die Vorgaben vorbildlich ein.

Die Betreuung erfolgte durch PD Dr. med. Christoph Fux, Chefarzt Infektiologie & Infektionsprävention am KSA. Die Massnahmen und Testungen erfolgten in Absprache und in Koordination mit dem Bundesamt für Gesundheit, dem Geneva Centre for Emerging Viral Diseases sowie den internationalen Organisationen Wold Health Organizisation WHO und European Centre of Disease Prevention and Control ECDC. Das Crewmitglied war Kontaktperson der dreizehn Personen, die auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius am Hantavirus erkrankt sind. Drei von ihnen sind verstorben.

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