WWF Aargau bekommt ein neues Führungsteam

WWF Aargau bekommt ein neues Führungsteam
Claire Egert, Christoph Schmassmann und der abtretende Co-Präsident Jonas Fricker. Foto: ZVG

Die Mitgliederversammlung des WWF Aargau stand laut Mitteilung im Zeichen eines geordneten Führungswechsels: Jonas Fricker, bisheriger Co-Präsident und ehemaliger Grossrat (bis März 2026), trat nach fünf Jahren Tätigkeit aus dem Präsidium zurück. Der Vorstand und die Mitglieder dankten ihm laut Mitteilung herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt im Kanton Aargau.

Christoph Schmassmann, bisher ebenfalls Co-Präsident, übernimmt das Präsidium des WWF Aargau. Claire Egert wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und ergänzt das Präsidium mit ihrer Erfahrung in Projektleitung, Kommunikation und strategischer Vernetzung. Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Mirjam Kosch und Gennaro Del Percio. Mirjam Kosch, Grossrätin des Kantons Aargau und Fraktionsvorsitzende der Grünen, übernimmt das Ressort Politik und Energie und bringt wertvolle politische Vernetzung und Expertise in die Vereinsarbeit ein. Gennaro Del Percio, Betriebswirtschafter und erfahrener Treuhänder, wurde zum neuen Kassier gewählt und stärkt den Vorstand künftig mit seiner finanziellen und fachlichen Kompetenz.

Die Versammlung fand laut Mitteilung unter reger Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern kantonaler Behörden sowie anderer Umweltorganisationen und kantonaler Verbände statt, was die gute Vernetzung des WWF Aargau unterstreiche.

Wie steht es ums Projekt "Lachs Comeback"?

Für den fachlichen Höhepunkt sorgte Christian Hossli vom WWF Schweiz mit einem Referat über das mehrjährige Projekt «Lachs Comeback» in Schweizer Gewässern. Einst war der Atlantische Lachs auch in der Schweiz zuhause. Insbesondere im Aargau mit den Flüssen Rhein, Aare, Reuss und Limmat war er präsent. Der WWF setzt sich dafür ein, dass die Vernetzung und Durchgängigkeit von der Nordsee bis in die Schweiz umgesetzt wird und die Lebensräume in der Schweiz für ein Comeback bereitstehen.

Weil der Lachs hohe Ansprüche punkto Vernetzung und Lebensraumvielfalt stellt, könne festgehalten werden: Wo der Lachs lebt, lebt der Fluss. Ein Comeback des Lachses – auch wenn noch einige Hürden zu nehmen sind - zeige eindrücklich, was konsequenter Gewässerschutz und gezielte Renaturierungsmassnahmen in Zukunft bewirken könnten, heisst es in der Mitteilung weiter.