Verpflichtungs- und Nachtragskredite unter anderem für Anmietung und Ausbau für die Mittelschulen in Aarau
Der Aargauer Regierungsrat hat die Sammelvorlage für Verpflichtungs- und Nachtragskredite verabschiedet. Zudem beantragt er dem Grossen Rat einen Verpflichtungskredit für Anmietung und Ausbau für die Mittelschulen in Aarau. Dies teilt die Staatskanzlei mit.
Liebeggbach öffnen
Der Regierungsrat unterbreitet dem Grossen Rat die Sammelvorlage für neue Verpflichtungskredite und Nachtragskredite. Mit der ersten Sammelvorlage 2026 wird dem Grossen Rat ein neuer Verpflichtungskredit mit einem einmaligen Bruttoaufwand von insgesamt 2,6 Millionen Franken für das Projekt Bachöffnung Liebeggbach beantragt. Das Projekt in Gränichen revitalisiert den Bach, schafft vielfältige Lebensräume und stärkt die Biodiversität im Wynental. Zudem wird ein Zusatzkredit im Umfang von 612'996 Franken für die Asylunterkunft in Wettingen beantragt, um die bis zum geplanten Nutzungsende Ende Juni 2026 zusätzlich anfallenden Ausgaben zu decken.
Personelle Verstärkung von Schlichtungsbehörden
Weiter wird für das Budget 2026 ein Nachtragskredit von insgesamt 633'900 Franken für die personelle Verstärkung der Schlichtungsbehörden für Miete und Pacht und des Konkursamts beantragt. Die zusätzlichen Stellen gewährleisten die termingerechte Erledigung der stark gestiegenen Fallzahlen bei diesen Behörden.
Anmietung von Schulraum für die Mittelschulen in Aarau
Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Verpflichtungskredit für Anmietung und Ausbau der Liegenschaft Laurenzenvorstadt 9 in Aarau als Übergangslösung zur Entlastung der beiden Aarauer Mittelschulen. Dieser umfasst einen einmaligen Bruttoaufwand von 6,547 Millionen Franken und einen jährlich wiederkehrenden Bruttoaufwand von 454'040 Franken. Der zusätzliche Schulraum wird, solange Bedarf besteht, einerseits der Aargauer Maturitätsschule für Erwachsene (AME) mit ihren Bildungsgängen Passerelle, Maturitätslehrgang für Erwachsene sowie Vorkurse Pädagogik zur Verfügung stehen. Sie belegt heute Räumlichkeiten an den beiden Tagesmittelschulen in Aarau.
Diese Auslagerung führe zu einer räumlichen Entlastung der Alten und der Neuen Kantonsschule (AKSA und NKSA) in Aarau, heisst es dazu in der Mitteilung. Andererseits werden auch AKSA und NKSA die Unterrichtsräume an der Laurenzenvorstadt 9 flexibel für den Unterricht in den Schwerpunktfächern sowie für den Block- oder Projektunterricht nutzen können. Der Baubeginn ist auf das vierte Quartal 2026 geplant. Ab dem Schuljahr 2027/28 sollen AME, AKSA und NKSA die neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.