...und bin so klug als wie zuvor - was Bundesrätin Baume-Schneider zur Frage von PFAS-Werten bei Eglis im Hallwylersee sagte
Wegen zu hoher PFAS-Werte dürfen Hallwilersee-Hechte ab sofort nicht mehr verkauft werden. Bei Egli wird der Grenzwert zwar (noch) eingehalten, doch sollten sie nur noch alle zwei Monate konsumiert werden, in Portionen von 120 Gramm. PFAS reichern sich in Menschen und der Umwelt aber an, wenn sie nicht an der Quelle eingeschränkt werden. Dies schrieb Nationalrätin Simona Brizzi (SP/AG) zuhanden der bundesrätlichen Fragestunde. Sie fragte:
"Ist es eine Frage der Zeit, bis auch beim Egli die PFAS-Grenzwerte überschritten sind?
- Wenn ja, wie rasch wird das passieren? Wenn nein, was spricht dagegen?"
Mündlich erhielt sie von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider folgende Auskunft:
"Das Aargauer Amt für Verbraucherschutz hat im Rahmen eines kantonalen Monitorings die PFAS-Belastung von wildlebenden Fischen aus acht Aargauer Gewässern untersucht. Gemäss der Medienmitteilung des Kantons Aargau vom 5. März 2026 werden die in der Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Kontaminanten festgelegten PFAS-Höchstgehalte bei den Egli aus dem Hallwilersee eingehalten. Wie sich die Belastung bei den Egli entwickeln wird, kann der Bundesrat nicht abschätzen. Der Kanton beobachtet die weitere Entwicklung."