SVP macht Strafanzeige wegen Vandalismus gegen ihre Abstimmungsplakate
Die Abstimmungsunterlagen flattern derzeit in die Haushalte. Der Abstimmungskampf für die Vorlagen vom 14. Juni 2026 läuft auf Hochtouren. Die Umfragewerte zur "keine 10-Millionen-Schweiz" bzw. Nachhaltigkeitsinitiative der SVP zeigen ein knappes Resultat. Das löse beim politischen Gegner offenbar Aktionismus aus: "Im ganzen Kanton verzeichnen wir massiven Vandalismus an Abstimmungsplakaten", heisst es in einer Medienmitteilung der SVP Aargau.
Laut Mitteilung werden Plakatständer entweder demoliert oder sogar gleich ganz gestohlen, Plakate heruntergerissen und zerstört. Die betroffenen Orts- und Bezirksparteien haben Strafanzeige eingereicht. Den politischen Gegnern scheinen die Argumente auszugehen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die SVP Aargau verurteilt Vandalenakte im Vorfeld von Volksabstimmungen aufs Schärfste.
Diskutieren statt Plakate herunterzureissen
Weiter schreibt sie: Die Zerstörung von Plakaten ist "kein politischer Aktivismus, sondern schlicht krimineller Vandalismus". Wer Plakate abreisst, zeige, dass er unfähig ist, eine andere Meinung zu tolerieren. Alle, die sich Argumenten nicht verschliessen und gerne diskutieren seien eingeladen, sich heute Abend in der Mitte des Kantons an der Podiumsdiskussion zwischen Marcel Dettling, SVP, und Cédric Wermuth, SP, sachlich über die Vorlage zu informieren: Die beiden Nationalräte kreuzen um 19.30 Uhr im alten Gemeindesaal in Lenzburg die Klingen. Danach wird ein Aperitif offeriert. Abschliessend schreibt die SVP: "Lieber anstossen und diskutieren, als Plakate ruinieren!"