SNB-Ausschüttung: SVP Aargau sieht sich bestätigt - sinken als nächstes Firmensteuern?
Bund und Kantone erhalten von der Schweizerischen Nationalbank insgesamt 4 Milliarden Franken, eine Milliarde mehr als noch im Vorjahr. Die Ausschüttung fällt damit deutlich höher aus als noch vor wenigen Wochen erwartet. Diese Entwicklung sorge für zusätzlichen finanziellen Spielraum und bekräftigt die stabile finanzielle Ausgangslage des Kantons Aargau, schreibt die FDP Aargau in einer Mitteilung.
Im Dezember 2025 hatten sich dktionen FDP und SVP im Grossen Rat erfolgreich für eine Senkung des kantonalen Steuerfusses um 8 % eingesetzt. Dieser Entscheid sei bereits ohne zusätzliche SNB-Mittel finanzpolitisch korrekt geswesen, schreibt die Partei weiter. Der Kanton Aargau verfüge über einen soliden Finanzhaushalt, erhebliche Reserven und eine hohe finanzielle Stabilität. Allen Unkenrufen zum Trotz habe sich die eingeschlagene Strategie bewährt.
Die nun feststehende SNB-Ausschüttung schaffe darüber hinaus zusätzlichen Handlungsspielraum. Sie stärke die Perspektiven für eine Fortführung der Steuerfusssenkung über das Jahr 2026 hinaus und ermögliche substanzielle steuerliche Entlastungen für Unternehmen. Tiefe Kantonssteuern erhöhen die Standortattraktivität nachhaltig und kommen der gesamten Bevölkerung gleichermassen zugute.
Lukas Pfisterer, Grossrat, Ressortleiter Finanzen und Ressourcen, wird so zitiert:
„Nun steht es fest: Der finanzpolitische Kurs des Kantons Aargau ist robust. Die Steuersenkung wurde auf einer soliden Grundlage beschlossen und erweist sich rückblickend erneut als richtig."
Die FDP erwartet vom Regierungsrat, dass die neuen finanzpolitischen Fakten in der weiteren Diskussion berücksichtigt werden, und laden die Mitte-links-Parteien ein, "künftig mit mehr Mut in die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Aargau zu investieren", wie es weiter heisst.