5'000 Besucherinnen und Besucher am Liebegger Tag
Der Liebegger Tag lockte am Sonntag, 20. September 2026, rund 5'000 Besucherinnen und Besucher nach Gränichen. Der beliebte Anlass mit Volksfestcharakter bot vielfältige Einblicke in die Land- und Ernährungswirtschaft und unterstrich zugleich die Bedeutung des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg als Kompetenzzentrum für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung.
Bei schönstem Herbstwetter genossen Gross und Klein ein abwechslungsreiches Programm mit Rüebligraben, Ponyreiten, Säulirennen, Tierausstellung, Traktoren sowie Rundgängen im Garten und in der Obstanlage. Die Ausstellung "Aus Liebe zum Essen" vermittelte zudem praktische Tipps gegen Food Waste im Alltag. Verschiedene Beizli, regionale Spezialitäten und musikalische Unterhaltung rundeten den Anlass ab. Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Dr. Markus Dieth half in der Gastronomie tatkräftig mit und hielt fest: "Der Liebegger Tag ist ein Volksfest, das viele Aargauerinnen und Aargauer zusammenbringt und zeigt, wie vielfältig und wichtig unsere Land- und Ernährungswirtschaft ist: Landwirtschaft zum Erleben."
Die Liebegg als Kompetenzzentrum
Die grosse Resonanz zeigt auch die Bedeutung der Liebegg über den Anlass hinaus. Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg ist seit Jahrzehnten Ausbildungsort, Beratungsstelle und Treffpunkt für die Aargauer Land- und Ernährungswirtschaft. Markus Dieth: "Es ist heute weit mehr als eine Berufsfachschule: Die Liebegg ist ein Kompetenzzentrum für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung. Hier kommen Grundbildung, Weiterbildung, Beratung und Wissenstransfer zusammen."
FutureLIEBEGG stärkt den Standort
Damit die Liebegg ihre Rolle als Kompetenzzentrum auch künftig wahrnehmen kann, wird sie in den kommenden Jahren umfassend erneuert und erweitert. Mit dem Bauprojekt FutureLIEBEGG will der Kanton Aargau das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg gezielt für die Zukunft stärken. Geplant sind ein neues Schulgebäude, die Erneuerung des bestehenden Hauptgebäudes mit zusätzlichen Lern- und Arbeitszonen, ein Ersatzneubau des Milchviehstalls mit automatisiertem Futterzentrum sowie die Sanierung des historischen Melkerhauses als zukünftiges Betriebsleiterhaus. Die Bauzeit ist von 2027–2031 vorgesehen.