Regierung beantragt Zusatzkredit von 1,4 Mio. für die Sanierung der Böhlerstrasse in Unterkulm
Die Böhlerstrasse (K237) in Unterkulm muss saniert werden. Mit der Belagssanierung wird ein durchgehendes Trottoir entlang der Kantonsstrasse erstellt. Durch das Umlegen des Böhlerbächleins wird der Bach neu durch die Landwirtschaftsflächen geführt und kann optimal renaturiert werden. Für das Projekt beschloss der Grosse Rat am 5. November 2019 einen Verpflichtungskredit von 4,133 Millionen Franken. In den Vorbereitungen für die Submission der Bauarbeiten habe sich gezeigt, heisst es jetzt in einer Mitteilung der Staatskanzleim "dass der bewilligte Kredit nicht ausreicht und ein Zusatzkredit beantragt werden muss".
Die anfallenden Mehrkosten begründen sich laut Mitteilung zur Hauptsache aus technisch bedingten Projektanpassungen (u.a. Anpassung des Bachlaufs und der Durchlässe) sowie verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen im Umweltbereich (aufwändigere Beprobung bezüglich möglicher Schadstoffe und höhere Entsorgungskosten).
Der Gesamtkredit für das Strassenbauprojekt erhöht sich deshalb um rund 1,413 Millionen Franken auf total 6,080 Millionen Franken. Infolge des starken Durchgangsverkehrs soll sich die Gemeinde Unterkulm an den Gesamtprojektkosten mit einem reduzierten Beitragssatz von 31,5 Prozent beteiligen. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat die Krediterhöhung sowie den ermässigten Beitragssatz.
Nach dem Beschluss des Grossen Rats sind die Submission der Bauarbeiten und der Baustart an der Böhlerstrasse 2027 vorgesehen. Bis im Jahr 2029 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Bereits im November 2021 entschied der Regierungsrat über die Einwendungen und hiess das Projekt als rechtmässig gut.