Markstein Gruppe holt Stephan Attiger an Bord
Der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger tritt per Ende 2026 aus der Kantonsregierung zurück und wechselt in die Privatwirtschaft: Ab dem 1. Januar 2027 verstärkt er das Bautreuhand-Team der Markstein Gruppe in der Arealentwicklung. Dies teilt die Markstein Gruppe mit. Sie gewinne mit Stephan Attiger eine schweizweit bekannte und bestens vernetzte Persönlichkeit, heisst es dazu weiter.
Er unterstützt das Bautreuhand-Team des Unternehmens unter der Leitung von Ivo Läuppi. In dieser neu geschaffenen Funktion wirkt er bei der Entwicklung von Arealen als Bindeglied zwischen den Auftraggebern und den politischen Organen. Baubewilligungsverfahren werden zunehmend komplexer und zeitaufwendiger. Genau an diesen Schnittstellen setze die Markstein Gruppe damit zielgerichtet an, optimiere die Verfahren und schaffe für die Bauherren einen Mehrwert, heisst es weiter.
2020 bis 2024 Präsident der BPUK
Der 59-Jährige Stephan Attiger prägt seit über einem Jahrzehnt die Raum-, Verkehrs- und Energiepolitik der Schweiz massgeblich mit: Seit 2013 steht er als Regierungsrat des Kantons Aargau dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt vor und verantwortet damit Raumplanung, Verkehr, Umwelt und Energie im viertgrössten Kanton der Schweiz. Von 2020 bis 2024 präsidierte er die Schweizerische Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) und vertrat die Kantone in dieser Funktion gegenüber dem Bund.
Zudem wirkte er im Vorstand der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) und in der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs (KöV). Kaum jemand kenne das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft so gut wie er, schreibt die Markstein Gruppe weiter. Bereits als Stadtammann von Baden (2006–2013) habe Attiger bewiesen, wie sich anspruchsvolle Arealentwicklungen gemeinsam mit privaten Investoren erfolgreich realisieren lassen.
Unter seiner Führung wurde die Transformation von Industriearealen zu attraktiven Wohn- und Arbeitsplatzstandorten vorangetrieben; wegweisende Vorhaben wie das Trafo Baden und die Entwicklung des Bäderquartiers wurden in dieser Zeit angestossen. Hinzu komme breite unternehmerische Erfahrung: Als Verwaltungsrat der Axpo Holding AG und langjähriger Verwaltungsratspräsident der Regionalwerke Holding AG begleitete er die Transformation von Monopolbetrieben zu marktorientierten Unternehmen. Zuvor baute er als Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Schweizer KTM-Gesellschaften sowie als Mitglied des Managements der KTM Sportmotorcycle AG international erfolgreiche Organisationen auf und führte sie durch Phasen starken Wachstums.
Mit seiner Kombination aus politischer Erfahrung, unternehmerischem Denken und einem ausgezeichneten Netzwerk in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sei er eine wertvolle Ergänzung für das Team der Markstein Gruppe.
Auftraggeber profitierten von seinem tiefen Verständnis für Bewilligungs- und Mitwirkungsverfahren, seinem Gespür für politische Dynamiken und seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung komplexer Areale, heisst es weiter. Stephan Attiger sagt dazu: «Ich freue mich, meine Erfahrungen in einer professionellen Organisation wie Markstein einzubringen und für die Investoren einen Mehrwert zu schaffen.»
Das ist die Markstein Gruppe
Seit über 24 Jahren gehört Markstein nach eigenen Angaben zu den führenden Immobilienunternehmen in der Deutschschweiz. Sie bieten eine breite Palette an Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette einer Immobilie an. Ihre interdisziplinären Teams beraten institutionelle, öffentlich-rechtliche sowie private Kunden. Dabei unterstützen sie Auftraggeber in den Bereichen Portfolio-/Assetmanagement, Bautreuhand, Transaktionsmanagement sowie Vermarktung Wohnen. Anlageprodukte – ImmoVision und die Vertina Anlagestiftung – runden ihr Angebot ab. An den Standorten in Baden und Zürich beschäftigen sie über 40 Mitarbeitende.