Kanton meldet neue Rekordzahlen für "Kultur macht Schule"

Rund 100'000 Schülerinnen und Schüler der Aargauer Volksschule und Sekundarstufe II nahmen im vergangenen Jahr am Kulturprogramm für Schulen teil. Die gezielte Kulturvermittlung für Schülerinnen und Schüler durch den Kanton Aargau erreichte zum Abschluss des vergangenen Jubiläumsjahrs neue Höchstwerte. Dies meldet die Staatskanzlei.

Seit 2005 fördert der Kanton mit dem Programm "Kultur macht Schule" die Kulturvermittlung für Schulen. Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II nutzen dabei verschiedene Kulturangebote oder setzen eigene Kulturprojekte um. Dazu gehören zum Beispiel Lesungen von Autorinnen und Autoren, die Produktion eigener Filme oder Theaterstücke sowie Besuche von Museen und Bibliotheken.

Zukünftige Generationen stärken

In den Jahren 2026 bis 2028 setzt "Kultur macht Schule" den Schwerpunkt "Zukunftskompetenzen". Im Fokus stehen laut Mitteilung Kulturangebote und Projekte, welche die persönliche und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schüler stärken. Die Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Geschichte kann Kreativität, Teamarbeit, Ausdrucksfähigkeit, Resilienz und die Fähigkeit, Herausforderungen aktiv zu begegnen, fördern. "Kultur macht Schule" unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, Kompetenzen für ihr künftiges berufliches Leben und zur gesellschaftlichen Teilhabe auszubilden.

Modell "Kultur macht Schule"

Das Programm "Kultur macht Schule" umfasst mit "Artists in Residence an Schulen", der Auszeichnung "Funkenflug", dem "Impulskredit" und "Prozessor" vier Fördergefässe, welche die Kulturvermittlung für Aargauer Schulen unterstützen. Gefördert wird durch finanzielle Beiträge, Vernetzung, Wissensvermittlung sowie Kommunikation und Koordination. Besonders effektiv wirkt das Netzwerk der "Kulturverantwortlichen an Schulen": Achtzig Prozent aller Schulen im Aargau verfügen über kulturverantwortliche Lehrpersonen, die sich an ihrer Schule für die Nutzung von Kulturangeboten einsetzen und ihr Kollegium beraten und unterstützen. Das Modell der Kulturverantwortlichen wurde von anderen Kantonen mehrfach übernommen.