Jungfreisinnige Aargau wählen neues Vizepräsidium
An ihrer Generalversammlung haben die Jungfreisinnigen Aargau ein neues Vizepräsidium sowie ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Im Rahmen des vorgängig stattfindenden Parteitags fassten die Jungfreisinnigen zudem die Parolen zu mehreren aktuellen politischen Vorlagen.
Nach laut Mitteilung sechs Jahren engagierter Vorstandsarbeit, davon mehrere Jahre als Vizepräsidentin, trat Anna Staub an der Generalversammlung aus dem Vorstand der Jungfreisinnigen Aargau zurück. Zur neuen Vizepräsidentin wählten die Mitglieder Paloma Spiess, bisher Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Aargau und Einwohnerrätin in Obersiggenthal. Den dadurch frei gewordenen Vorstandssitz übernimmt neu Agatino Platania, der bereits Erfahrung aus seiner Vorstandsarbeit bei den Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg-Kulm sowie in der Bezirkspartei der FDP Gränichen mitbringe.
«Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder. Gemeinsam mit dem Vorstand möchte ich mich weiterhin mit klaren liberalen Positionen für eine zukunftsorientierte Politik im Aargau einsetzen», sagt Paloma Spiess lut Mitteilung zu ihrer Wahl. Vorgängig zur Generalversammlung führten die Jungfreisinnigen Aargau ihren Parteitag durch.
Zur Individualbesteuerung beschlossen die Jungfreisinnigen Aargau die Ja-Parole. Damit positionieren sie sich klar für mehr Eigenverantwortung und eine zeitgemässe Steuerpolitik, heisst es in der Mitteilung. Auch zur SRG-Initiative fassten die Jungfreisinnigen Aargau die Ja-Parole. Ebenfalls behandelten die Mitglieder die kantonale Initiative «Arbeit muss sich lohnen» der JSVP. Die Jungfreisinnigen Aargau beschlossen hierzu einstimmig die Ja-Parole und bekennen sich damit klar zu einer Politik, "welche Leistung belohnt und Fehlanreize im Sozialstaat abbaut", wie sie schreiben. Vorgängig zum Parteitag hat die EPK die Nein-Parole zur Bargeld-Initiative und zur Klimafonds-Initiative gefasst.