Grosser Rat: Mechthild Mus folgt auf Jonas Fricker

Grosser Rat: Mechthild Mus folgt auf Jonas Fricker
Jonas Fricker verlässt die politische Bühne des Grossen Rates per 24. März. Foto: Michael Küng

Wie auf dieser Plattform bereits angekündigt, gibt der Badener Grossrat Jonas Fricker (Grüne) sein Mandat am morgigen 24. März 2026 ab. Damit verlässt der profilierte Politiker nach 24 Jahren die Aargauer Politik. Fricker war der erste offizielle Präsident der GRÜNEN Aargau, professionalisierte die Partei, wie diese mitteilt, und vertrat diese im Grossen Rat und im Nationalrat. In der laufenden Legislatur präsidierte er die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) des Grossen Rats.

Jonas Fricker gibt Grossratsmandat bald ab
Der grüne Badener Grossrat Jonas Fricker hat via Facebook seinen Rücktritt vom Amt angekündigt. Er werde die Energiestrategie energieAARGAU 2025 als Präsident der Kommission Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung noch durch den Grossen Rat begleiten und danach sein Grossratsmandat niederlegen (voraussichtlich am 24. März 2026). Seit seiner Wahl in



Jonas Fricker (48, Baden) ist seit über 24 Jahren politisch engagiert. Insgesamt 20 Jahre war er Parlamentsmitglied auf allen drei Staatsebenen und 10 Jahre Präsident der GRÜNEN auf Kantons- und Bezirksebene. Jonas Fricker hat Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich studiert und arbeitet beruflich im Bereich Nachhaltigkeit, seit 7 Jahren als Projektleiter Klimaschutz bei der Stadt Zürich.

Grösster Erfolg: Klimaschutz in der Kantonsverfassung

Der dreifache Vater engagierte sich zudem laut Mitteilung 24 Jahre als Präsident diverser NGOs u.a. WWF und Fussverkehr Aargau.  Als seinen wichtigsten politischen Erfolg nennt Fricker die Verankerung des Klimaschutzes und der Klimaanpassung als Staatsaufgaben in der Aargauer Verfassung: “Der Klimaparagraf ist mein politisches Meisterstück und mein Vermächtnis für den Aargau.” Auch Sport hat eine wichtige Bedeutung für Fricker, so amtete er seit 2022 als Präsident und Captain des FC Grossrat Aargau.

Mechthild Mus. Foto: ZVG

Als Nachfolgerin rückt Mechthild Mus (22) nach

Als Nachfolgerin rückt Mechthild Mus (22) nach, da Christian Keller, Obersiggenthal, verzichtet. Mechtild Mus studiert Geographie und wohnt in Baden. Sie engagiert sich seit mehreren Jahren bei den GRÜNEN und Jungen Grünen und ist laut Mitteilung in der Jungpartei fest verankert: im Vorstand der Jungen Grünen Aargau und von 2022 bis 2024 als Co-Präsidentin, sowie als Kommunikationsverantwortliche und als Mitglied der Geschäftsleitung der Jungen Grünen Schweiz.

Zudem war sie in den letzten Jahren beim Klimastreik und beim feministischen Streik aktiv, bei der Organisation der ersten Pride im Aargau 2024, der Gründung des Jugendparlamentes in Baden und der überparteilichen Initiative für das Stimmrechtsalter 16 beteiligt. Aus diesen Engagements bringe Mechthild Mus viel Erfahrung mit, heisst es weiter, und bekräftigt laut Mitteilung: “Ich freue mich, dass ich mich künftig auch im Grossrat für eine ökologischen, feministischen und solidarischen Kanton Aargau einsetzen darf!"