GLP bestätigt offiziell Rückzug von Dominik Gresch aus dem Regierungsratsrennen

Dominik Gresch zieht seine Kandidatur für den Aargauer Regierungsrat zurück. Ausschlaggebend für diesen Entscheid seien die zunehmende persönliche Belastung durch die Berichterstattung sowie die darauf folgenden Reaktionen. Die GLP Aargau bedauert seinen Rückzug ausserordentlich, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Dominik Gresch zieht Kandidatur zurück - Maja Riniker kann faktisch durchmarschieren
Am 21. August 2026, 12.00 Uhr, ist die Anmeldefrist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Regierungsrats für den Rest der Amtsperiode 2025/2028 vom 18. Oktober 2026 abgelaufen. Für die Ersatzwahl gingen vier Kandidaturen ein. Dioes teilt die Staatskanzeli mit. Die gesetzliche Frist zur Einreichung von offiziellen Wahlvorschlägen für

«Ich bedaure den Entscheid von Dominik Gresch sehr. Wir verlieren einen fachlich und persönlich sehr geeigneten Kandidaten, der die Voraussetzungen mitgebracht hätte, im Regierungsrat Verantwortung für unseren Kanton zu übernehmen», sagt Philippe Kühni, Präsident der GLP Aargau.
Die GLP Aargau respektiere den Entscheid von Dominik Gresch. Die Belastung der vergangenen Tage habe zunehmend auch sein persönliches und familiäres Umfeld betroffen. Dass er unter diesen Umständen die Konsequenzen ziehe, sei nachvollziehbar.


Gleichzeitig übt die GLP Aargau "deutliche Kritik am Verlauf der öffentlichen Debatte", wie es weiter heisst. «Eine kritische Auseinandersetzung mit Kandidierenden für ein Regierungsamt ist nicht nur legitim, sondern notwendig. Was wir in den vergangenen Tagen erlebt haben, ging aus meiner Sicht jedoch weit über eine sachliche politische Auseinandersetzung hinaus», wird Kühni in der Mitteilung weiter zitiert. «Politischer Wettbewerb darf hart sein. Er muss aber fair bleiben und sich an politischen Positionen, Leistungen und der Eignung für ein Amt orientieren. Wenn aus einer politischen Auseinandersetzung eine Kampagne gegen eine Person wird und am Ende auch deren Familie die Auswirkungen zu spüren bekommt, ist eine Grenze überschritten», so Kühni weiter.

Die GLP Aargau dankt Gresch abschliessend "ausdrücklich für seine Bereitschaft, für das Regierungsratsamt zu kandidieren, und für sein grosses Engagement".