Dürre- und Hitzeperiode: Regierung beantragt 4 Mio. für Betriebshilfedarlehen
Der Regierungsrat will die Aargauer Landwirtschaft nach der ausserordentlichen Trockenheit 2026 rasch unterstützen. Er beantragt dem Grossen Rat einen Nachtragskredit von 4 Millionen Franken für zusätzliche Betriebshilfedarlehen im Aufgabenbereich 440 'Landwirtschaft'. Die zusätzlichen Mittel sollen akute Liquiditätsengpässe auf betroffenen Betrieben überbrücken. Insgesamt wird mit einem zusätzlichen Darlehensbedarf von 8 Millionen Franken gerechnet, den Bund und Kanton je zur Hälfte finanzieren.
Die Dürre- und Hitzeperiode 2026 sowie die Gewitterfront mit Hagelschlag vom 28. August 2026 haben in der Aargauer Land- und Ernährungswirtschaft zu erheblichen Ertragsausfällen, Mehrkosten und Futterknappheit geführt. Betriebshilfedarlehen sind ein bewährtes Instrument, um solche vorübergehenden finanziellen Engpässe abzufedern. Es handelt sich um Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Mit der Umsetzung ist die Aargauische Landwirtschaftliche Kreditkasse (ALK) betraut, die Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Aargau mit verschiedenen Finanzierungsinstrumenten unterstützt.