AVK unterstützt Engagement der Kantonsregierung für den Ausbau der A1

AVK unterstützt Engagement der Kantonsregierung für den Ausbau der A1
Die A1 soll zwischen den Anschlüssen Aarau Ost (im Bild) und Birrfeld auf sechs Spuren erweitert werden. Foto: MKU

Die Aargauische Verkehrskonferenz (AVK) nimmt die deutliche Stellungnahme des Aargauer Regierungsrats zum geplanten Ausbau der Autobahn A1 zwischen Aarau Ost und Birrfeld mit grosser Zustimmung zur Kenntnis. Dies teilt sie in einem Communiqué mit. Mit seinem klaren Bekenntnis zu einer raschen Umsetzung unterstreiche der Regierungsrat die Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur für den Wirtschaftsstandort Aargau.

Aargauer Regierung zeigt sich über A1-Pläne des Bundesrats im Aargau sehr erfreut
Der Kanton Aargau habe mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass der Bund den 6-SpurAusbau der A1 zwischen Aarau Ost und Birrfeld in die Vernehmlassungsvorlage “Verkehr ’45” aufnehmen und die Finanzierung der Agglomerationsprogramme sicherstellen will, teilt die Staatskanzlei mit. Diese Entscheide bestätigten die Mobilitätsstrategie des Kantons und seien ein wichtiger Schritt

Als eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen des Landes spielt die A1 eine zentrale Rolle für den Verkehr und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Schweiz. Der Abschnitt zwischen Aarau Ost und Birrfeld ist seit Jahren chronisch überlastet und gehört zu den am stärksten frequentierten Teilen des Nationalstrassennetzes. Die daraus resultierenden Staus verursachen erhebliche Zeitverluste, zusätzliche Kosten für Unternehmen und führen zu einer Verlagerung des Verkehrs auf das untergeordnete Strassennetz von Kantonen und Gemeinden.

Eine zuverlässige und leistungsfähige Nationalstrasse sei unerlässlich für die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die langfristige Attraktivität des Wirtschaftsraums Aargau, schreibt die von Grossrat Stefan Huwyler präsidierte AVK weiter. Der vorgesehene Ausbau der A1 trage wesentlich dazu bei, bestehende Kapazitätsengpässe zu beseitigen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die betroffenen Gemeinden spürbar zu entlasten.

Die AVK appelliert an Bund und Parlament, "dem Projekt die erforderliche Priorität einzuräumen und die Planungs- sowie Umsetzungsarbeiten ohne Verzögerungen voranzubringen".