Abstimmung 14. Juni: breites Komitee wirbt für das Verkehrsprojekt Suhr (VERAS)

Abstimmung 14. Juni: breites Komitee wirbt für das Verkehrsprojekt Suhr (VERAS)
So wirbt das Komitee für die Vorlage. Darstellung: ZVG

Für die Abstimmung vom 14. Juni 2026 zum Verkehrsprojekt VERAS (Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr) hat sich ein breit abgestütztes überparteiliches Komitee formiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verkehr und den betroffenen Regionen setzen sich gemeinsam für ein Ja zu VERAS ein. Dies teilt das Komitee mit.

Das Komitee vereint Stimmen aus unterschiedlichen politischen Lagern sowie Organisationen und Gemeinden aus der Region. Diese breite Abstützung unterstreiche die grosse Bedeutung des Projekts über Parteigrenzen hinweg, heisst es in der Mitteilung. Mit dabei sind die Kantonalparteien von SVP, FDP, Die Mitte, EVP, Umfahrung Suhr, AIHK, AGV, TCS Aargau, baumeisterverband aargau, bauenaargau, ACS, Carrosserie suisse Aargau, Astag Sektion Aargau, Aargauische Verkehrskonferenz (AVK).

Das Co-Präsidium des Komitees ist sehr prominent besetzt. Dazu gehören der grüne Grossrat und Gemeinderat in Suhr Thomas Baumann, Mitte-Ständerätin Marianne Binder, Karin Faes (Präsidentin bauenaargau), FDP-Präsidentin und Grossrätin Sabina Freiermuth, SVP-Grossrat und Fraktionspräsident Pascal Furer, SVP-Nationalrat und AGV-Präsident Benjamin Giezendanner, der Präsident TCS Sektion Aargau und SVP-Grossrat Patrick Gosteli, Roland Haldimann (Präsident EDU Aargau, Grossrat EDU), Stefan Huwyler (Präsident Aarg. Verkehrskonferenz, Grossrat FDP), FDP-Nationalrätin Maja Riniker (Suhr), Marianne Wildi (Präsidentin Aarg. Industrie- und Handelskammer AIHK), Michael Hallauer (Präsident carrosserie suisse Aargau), Stefanie Heimgartner (Präsidentin ASTAG Aargau, Nationalrätin SVP), Karin Koch Wick (Co-Präsidentin Die Mitte Aargau, Grossrätin), Pascal Müller (Präsident Verband der Kies- und Betonproduzenten), Carmen Suter (Gemeindepräsidentin Suhr), Bernhard Taeschler (Ehrenpräsident ACS Mitte), Stefan Wittmer (Präsident baumeister verband aargau) sowie Hans-Peter Zehnder (Präsident IG Umfahrung Suhr).

Befürworter: ein Leuchtturmprojekt

VERAS werde als zentrale Investition in eine funktionierende, sichere und nachhaltige Mobilität im Raum Suhr und im Wynental verstanden. Es sei ein Leuchtturmprojekt für eine gesamthaft gedachte und geplante Mobilität. Nach dem klaren Ja des Grossen Rates im Dezember 2025 hat die Stimmbevölkerung des Kantons Aargau das letzte Wort.

Für den Abstimmungskampf hat sich ein breit abgestütztes Komitee mit Vertreterinnen und Vertretern aus Mobilitäts- und Wirtschaftsverbänden und aus allen politischen Lagern gebildet, das sich für ein Ja zu VERAS am 14. Juni einsetzt. Dem Komitee gehören bereits über 60 Personen an.

"Mobilität gesamthaft denken und planen"

VERAS sei weit mehr als ein Strassenprojekt, heisst es weiter. Im Zentrum stehe eine integrierte Mobilitätslösung, welche die verschiedenen Verkehrsträger besser aufeinander abstimme:

• Bahn und Strasse werden entflechtet, wodurch der Verkehrsfluss verbessert und Kapazitäten erhöht werden können

• Der öffentliche Verkehr wird gestärkt, sowohl auf der Schiene als auch im Busnetz

• Velo- und Fussverkehr profitieren von mehr Platz und sicheren Verbindungen

• Staus und Ausweichverkehr werden reduziert

Mehr Sicherheit und Lebensqualität

Ein zentrales Ziel von VERAS ist die Entlastung der Dorfzentren, insbesondere in Suhr. Durch die Verlagerung des Durchgangsverkehrs entstehe mehr Raum für die Bevölkerung:

• Deutlich weniger Verkehr im Ortszentrum

• Mehr Sicherheit für Fussgängerinnen und Velofahrer

• Weniger Lärm und Emissionen

• Aufwertung der Ortskerne und bessere Aufenthaltsqualität

"Starker Impuls für Wirtschaft und Region"

Auch für den Wirtschaftsstandort sei VERAS von grosser Bedeutung, argumentiert das Komitee. Die heutige Verkehrssituation mit regelmässigen Staus beeinträchtige die Erreichbarkeit und verursache Kosten. Das Projekt bringe stattdessen:

• Zuverlässigere Verkehrsverbindungen für Gewerbe und Logistik

• Stärkung der Region Aarau und des Standorts Wynental

• Verbesserte Erschliessung von Arbeitsgebieten

Die breite Unterstützung aus der Region zeige, dass VERAS nicht nur lokal, sondern regional eine spürbare Entlastung bringe.

Finanzierung gesichert

Die Finanzierung des Projekts sei gesichert, schreibt das Komitee weiter. Neben Beiträgen von Bund und Gemeinden erfolgt die kantonale Finanzierung über die Spezialfinanzierung Strassenrechnung. Das ordentliche Budget des Kantons wird dadurch nicht belastet. Stefan Huwyler, Kampagnenleiter und Präsident der Aargauischen Verkehrskonferenz (AVK), betont laut Mitteilung: „VERAS ist ein ausgewogenes Gesamtprojekt, das die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Dass sich ein so breit abgestütztes Komitee gebildet hat, zeigt, dass hier eine Lösung vorliegt, die weit über Einzelinteressen hinaus überzeugt.“

Weitere Informationen inkl. aktuelle Liste der Komiteemitglieder unter www.veras-ja.ch