Aargau spricht Mittel für Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit
Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat die Beiträge an gemeinnützige und wohltätige Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit für das Jahr 2026 beschlossen. Insgesamt erhalten 45 gemeinnützige Organisationen Unterstützung in der Höhe von 2,078 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds. Die Beiträge kommen vor allem Projekten in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika zugute. Dies teilt die Staatskanzlei mit.
In einer langen Tradition unterstützt der Kanton Aargau Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds. Im Jahr 2026 gingen insgesamt 64 Gesuche von 59 verschiedenen Hilfswerken ein. An seiner Sitzung von Ende Oktober bewilligte der Regierungsrat Swisslos-Fonds-Beiträge für 45 Projekte. Die Vorhaben werden mit Beiträgen zwischen 8'000 bis 100'000 Franken unterstützt, abhängig von der Grösse und dem Finanzbedarf der einzelnen Projekte.
Die geförderten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern. Sie fördern insbesondere Gesundheit und Soziales, Schul- und Berufsbildung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Handwerk und Industrie, Umweltschutz sowie die gesellschaftliche Entwicklung. Ziel ist es, die Selbsthilfe und nachhaltige Entwicklung in den Regionen zu stärken. Mit den diesjährigen Beiträgen bekräftigt der Regierungsrat des Kantons Aargau sein Engagement für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit und für Projekte, die den Menschen in den ärmeren Regionen der Welt Perspektiven für eine bessere Zukunft eröffnen.
Beitragszusicherungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit 2026 (PDF, 4 Seiten, 114 KB)