62 gemeinnützige Projekte erhalten Swisslos-Fonds Beiträge

62 gemeinnützige Projekte erhalten per 30. Januar 2026 einen Beitrag oder eine Defizitgarantie aus dem Swisslos-Fonds. Duies teilt die Staatskanzeli mit. Nachfolgend eine Auswahl der unterstützen Projekte:

Kinder- und Jugendförderung

  • Der Jugendtheaterclub TOI TOI TOI ist ein Angebot der Kleinen Bühne Zofingen und richtet sich an Jugendliche der Oberstufenklassen, die erste Theaterluft schnuppern möchten. Die jungen Spielenden laden das Publikum 2026 in der Kleinen Bühne Zofingen zum Schaudern ein: Der Jugend-Theaterkurs gipfelt mit der Aufführung eines Krimis.
  • "YOU GOT THIS" ist der Titel des diesjährigen Jugendtanzprojekts des Vereins Kids in Dance. Der Verein erarbeitet in Kooperation mit dem Kurtheater Baden eine tänzerische Darbietung über die körperliche Vielfalt der Jugendlichen. Mit dem Format schafft das Projekt einen inklusiven Raum, in dem junge Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen gemeinsam die Stärke der Diversität aufzeigen.
  • Die Kinder- und Jugendförderung steht auch für das Openair "Whoa" im Vordergrund. Das Openair bietet jungen aufstrebenden Musikschaffenden aus der Region eine Auftrittsmöglichkeit und beruft sich dabei auf eine seit 1997 existierende Tradition. Das diesjährige "Whoa" wird zur musikalischen Oase des Wettingerfests 2026.

Medien im Dialog

  • Der Verein Oral History trägt die Schweizer Geschichte durch audiovisuelle Zeitzeugnisse an die breite Öffentlichkeit. Mit dem neuen Projekt "Schweizer Geschichte(n) – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen", wird Geschichten und Erinnerungen Gehör geschenkt. Das Projekt möchte einen Beitrag dazu leisten, das wertvolle nationale Kulturerbe der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu stärken und der breiten Bevölkerung den Zugang zur Schweizer Geschichte der letzten 100 Jahre zu ermöglichen.
  • Dass Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung kreativ geteilt werden können, zeigt das Projekt der Berner Fachhochschule in Kollaboration mit dem Kindermuseum Baden und der Stadtbibliothek Aarau. Basierend auf einer ethnographischen Studie über das Leben von Kindern in kollektiven Asylunterkünften entstehen Illustrationen und gezeichnete Kurzgeschichten. Die Lebenssituation dieser Kinder soll somit für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Sprachkompetenz und Alter, zugänglich gemacht werden und wird als Ausstellungs- und Vermittlungsformat umgesetzt.

Die Umwelt im Fokus

  • Es ist der Traum vieler, saisonale und regionale Nahrungsmittel aus dem eigenen Garten auf dem Tisch zu haben. Diesem Bedürfnis kommt der Selbsterntegarten zwischen Seengen und Egliswil ab April 2026 entgegen. Das Projekt schafft eine Gartengemeinschaft, in der Teilnehmende über die nachhaltige Nahrungsmittelproduktion informiert werden und zusammen einen Selbsterntegarten bewirtschaften können.
  • Der Schweizer Heimatschutz wurde 1905 gegründet und engagiert sich für das gebaute Erbe in städtischen und ländlichen Räumen. Im Mai 2026 erscheint eine zweisprachige Publikation, welche die schönsten Freibäder der Schweiz, darunter sechs Aargauer Bäder, zusammenträgt. Die Publikation zeigt das Zusammenspiel von See, Fluss, Chlor und Natur und bietet einen fotografischen Einblick in das landschaftliche und gebaute Kulturerbe der Schweiz.
  • Der Jurapark Aargau ist ein regionaler Park mit nationaler Bedeutung. Der gleichnamige Verein engagiert sich für die nachhaltige Entwicklung des Parkgebiets. Mit dem Projekt "Relaunch Dreipärke-Radtour" wird die bestehende Veloroute zwischen dem Naturpark Südschwarzwald, dem Regionalen Naturpark Schaffhausen und dem Jurapark Aargau gestärkt. Neue umfassende Karten und eine überarbeitete Website zur Sensibilisierung für einen bewussten Umgang mit der Natur, fördert die regionale Vernetzung, sowie den nachhaltigen Tourismus.

Mehr zum Thema

Beitragszusicherungen per 30. Januar 2026 aus dem Swisslos-Fonds (PDF, 4 Seiten, 147 KB)