40'000 Franken für die Betroffenen des Erdbebens in Kolumbien
Der Regierungsrat spricht 40'000 Franken Nothilfe zugunsten der Betroffenen der Erdbebenkatastrophe in Kolumbien. Dieser Nothilfebeitrag geht zulasten des Swisslos-Fonds und wird an Save the Children überwiesen. Dies teilt die Staatskanzlei mit.
Am 10. August 2026 ereignete sich in Kolumbien ein Erdbeben der Stärke 7,4. Es ist das stärkste Erdbeben, welches in Kolumbien seit einem Jahrzent gemessen wurde und verursachte weitreichende Zerstörungen. Nach den neuesten offiziellen Angaben sind mindestens 224 Menschen ums Leben gekommen und 1'310 wurden verletzt. In den betroffenen Gebieten wurden Wohnhäuser, Spitäler, Schulen und andere kritische Infrastruktureinrichtungen zerstört oder stark beschädigt. Unter den Todesopfern, Verletzten und Vermissten befinden sich auch Kinder. Mindestens 52 Bildungseinrichtungen wurden beschädigt, wodurch der Zugang der Kinder zu Bildung und einem sicheren Umfeld beeinträchtigt ist.
Die Hilfsmassnahmen durch Save the Children werden auf die dringenden Bedürfnisse der vom Erdbeben betroffenen Kinder und Familien ausgerichtet. In der aktuellen Notsituation stellt Save the Children zunächst medizinische Grundversorgung bereit, führt Triage und erste Stabilisierungsschritte durch und versorgt die betroffenen Gemeinden mit Informationen zur Gesundheitsvorsorge. Parallel dazu werden provisorische Lernräume eingerichtet, um Kindern ein sicheres Umfeld für kontinuierliches Lernen zu bieten. Save the Children ist seit 1985 in Kolumbien tätig, um Rechte und das Wohlergehen der am stärksten gefährdeten Kinder zu schützen. Die Stiftung verfügt über eine ZEWO-Zertifizierung.
Mit seinem Beitrag führt der Kanton Aargau laut Mitteilung seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds zu unterstützen.