40'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds für die humanitäre Hilfe in Nord- und Nordostsyrien

Der Aargauer Regierungsrat entspricht dem Gesuch des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) und spricht 40'000 Franken Nothilfe zugunsten vulnerabler Personen in Nord- und Nordostsyrien. Der Beitrag wird aus dem Swisslos-Fonds finanziert.

Seit Anfang 2026 hat sich die humanitäre Situation in Nord- und Nordostsyrien infolge erneuter Kampfhandlungen zwischen der neuen syrischen Regierung und den Syrian Democratic Forces deutlich verschärft. Die neuen Auseinandersetzungen wie auch die Nachwirkungen des langandauernden Konflikts haben zur Folge, dass immer mehr Familien nicht in der Lage sind, dringendste Grundbedürfnisse zu decken. Besonders betroffen sind frauengeführte Familien, ältere Menschen, Kleinkinder sowie Menschen mit Behinderungen.

Lebensmittel zur Linderung des Leids

Die Spendengelder dienen dazu, den akuten Versorgungslücken entgegenzuwirken. Um das Leid in den betroffenen Gebieten zu lindern, werden Lebensmittelpakete bereitgestellt. Das Projekt erreicht über 6'000 Familien, unabhängig von ethnischer und religiöser Zugehörigkeit. Für die Umsetzung des Nothilfeprojekts arbeitet das SRK eng mit dem Syrisch-Arabischen Roten Halbmond (SARC) zusammen. Die beiden Organisationen sind laut Mitteilung in der humanitären Hilfe etabliert und weisen operative Strukturen in den Zielregionen auf.

Mit seinem Beitrag führt der Kanton Aargau laut Mitteilung "seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds zu unterstützen".