40'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds für 2'000 von Hunger bedrohte Familien im Niger
Der Regierungsrat folgt dem Gesuch von SWISSAID und spricht 40'000 Franken Nothilfe für 2'000 infolge von Dürre und Überschwemmungen von Hunger bedrohte Familien im Niger. Der Beitrag wird aus dem Swisslos-Fonds finanziert. Dies teilt die Staatskanzlei mit.
Der Niger steht erneut vor einer schweren Ernährungskrise infolge wiederholter klimatischer Extremereignisse. In der letzten Regenzeit führten anhaltende Trockenphasen, lokale Überschwemmungen und Hagel zu erheblichen Ernteausfällen. Bis Ende 2025 waren über 246'000 Menschen in mehr als 1'000 Dörfern von diesen Ereignissen betroffen.
Viele betroffene Haushalte haben ihre Nahrungsmittelreserven bereits stark reduziert oder vollständig aufgebraucht. SWISSAID verfolgt das Ziel, 2'000 besonders gefährdete bäuerliche Haushalte in ihrer aktuellen Notlage zu unterstützen. Die Nothilfe erfolgt in Form von Lebensmittelhilfe während der Hungerperiode und der Verteilung von Saatgut, um die landwirtschaftliche Produktion für die kommende Saison zu ermöglichen.
Mit seinem Beitrag führt der Kanton Aargau seine langjährige Tradition fort, Menschen in Not mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds zu unterstützen.