23. September: Tag der offenen Tür bei der neuen Holzschnitzel-Dampfanlage bei Feldschlösschen

23. September: Tag der offenen Tür bei der neuen Holzschnitzel-Dampfanlage bei Feldschlösschen
Die Brauwelt von Feldschlösschen in Rheinfelden. Foto: ZVG

Übermorgen Mittwoch, 23. September, öffnet die neue holzschnitzelbefeuerte Dampfproduktionsanlage auf dem Feldschlösschen-Areal in Rheinfelden ihre Türen. Die Bevölkerung erhält die Gelegenheit, die Anlage aus nächster Nähe kennenzulernen und zu erfahren, wie aus regionalen Waldholzschnitzeln erneuerbare Energie für die Brauerei entsteht. Dies teilt die AEW Energie AG mit.

Seit diesem Frühjahr versorgt die neue Anlage Feldschlösschen mit Dampf aus regionalen Waldholzschnitzeln. Betreiberin ist die Wärmeverbund Rheinfelden AG (WVR), ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Rheinfelden und der AEW Energie AG. Mit der Anlage wird der Einsatz fossiler Energieträger deutlich reduziert. Sie deckt auf Jahresbasis rund einen Drittel des Wärmebedarfs von Feldschlösschen und unterstützt gleichzeitig den Wärmeverbund Rheinfelden Mitte bei der Abdeckung der Spitzenlast.

So spart Feldschlösschen künftig rund 3’500 Tonnen CO₂ jährlich ein

Mit einer Leistung von 2,3 Megawatt erzeugt die Anlage 10 bis 12 Gigawattstunden Energie pro Jahr. Dadurch können bei Feldschlösschen künftig rund 3’500 Tonnen CO₂ jährlich eingespart werden. Die eingesetzten Waldholzschnitzel stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region. Das Projekt zeigt, wie öffentliche Hand, Energieversorger und produzierende Industrie gemeinsam nachhaltige Energielösungen umsetzen können.

Die Wärmeverbund Rheinfelden AG und Feldschlösschen haben für die Anlage einen langfristigen Contracting-Vertrag über 25 Jahre abgeschlossen. Die AEW verantwortet im Auftrag der WVR den Betrieb, die Wartung sowie die Beschaffung der Holzhackschnitzel, während Feldschlösschen für die optimale Einbindung der Anlage in das bestehende Energiesystem der Brauerei sorgt. «Mit diesem Projekt zeigt die Wärmeverbund Rheinfelden AG, wie die Dekarbonisierung von Prozesswärme konkret und regional verankert umgesetzt werden kann.

"AEW bringt unsere Erfahrung in der Entwicklung und im Betrieb von Energieanlagen ein und schaffen gemeinsam mit der Stadt Rheinfelden und Feldschlösschen eine nachhaltige Lösung, die erneuerbare Ressourcen sinnvoll nutzt, die Versorgungssicherheit stärkt und die regionale Wertschöpfung fördert», sagt Marc Ritter, CEO der AEW und Präsident des Verwaltungsrats der WVR.

Anlage besichtigen und mehr über das Projekt erfahren

Die Besuchenden werden ab 17.30 Uhr in der Brauwelt erwartet. Ab 17.45 Uhr beginnt der offizielle Teil mit der Begrüssung durch die Wärmeverbund Rheinfelden AG sowie Ansprachen von Marc Ritter, Präsident des Verwaltungsrats der WVR und CEO der AEW, und Claudia Rohrer, Stadtpräsidentin von Rheinfelden. Am Tag der offenen Tür können Interessierte an Führungen durch das Kesselhaus teilnehmen. Diese finden zwischen 18 und 20 Uhr alle zehn Minuten in Gruppen von maximal zehn Personen statt. Treffpunkt ist die Brauwelt. Ein Apéro und Ausschank in der Brauwelt runden den Anlass ab.

Der Tag der offenen Tür bietet laut Mitteilung die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der neuen Energieanlage zu werfen und mehr über die Zusammenarbeit von Feldschlösschen, der Wärmeverbund Rheinfelden AG, der Stadt Rheinfelden und der AEW zu erfahren.

Weitere Informationen

www.aew.ch/feldschloesschen AEW Energie AG Unternehmenskommunikation Die AEW Energie AG ist ein selbstständiges Unternehmen des Kantons Aargau. Sie strebt Klimaneutralität bis spätestens 2040 an. Als integrierte Energiedienstleisterin engagiert sich die AEW mit der Produktion von Strom und Wärme/Kälte sowie als führende Netzbetreiberin und Lieferantin. Für die Stromproduktion fokussiert die AEW auf Wasserkraft sowie Solar- und Windenergie. Zudem erbringt sie Dienstleistungen in netz- und energienahen Bereichen sowie in der Telekommunikation.